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Hochviskostechnologie

Schnecken nach Maß

Viele chemische Synthesen erfolgen in einem Lösungsmittel, das anschließend abgetrennt werden muss. So ist das auch bei Halobutylkautschuk – jenem Kautschuk, ohne den es keine schlauchlosen Reifen gäbe. Allerdings ist das Austreiben von Lösungsmittel gerade bei Kautschuken besonders energieaufwendig. Für den Spezielchemie-Konzern Lanxess entwickelte Bayer Technology Services einen neuen Prozessschritt, bei dem das Lösungsmittel mit Hilfe eines Doppelschneckenextruders ausgetrieben wird: Der eigens maßgeschneiderte Extruder ermöglicht, dass das Lösungsmittel entweicht, ohne dass die zurückbleibende, am Ende extrem viskose Kautschukmasse zu heiß wird und sich zersetzen könnte. Gegenüber dem bisherigen Prozess spart das neue Verfahren 70 Prozent energieintensiven Wasserdampf ein.

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